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28 Jan |
Studienkredite: Private Finanzierung des Studiums Kredit
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In Zeiten von Studiengebühren bieten viele Banken den Studenten spezielle Kredite zur Finanzierung von Studium und Lebensunterhalt an. Vor Abschluss eines solchen Kreditvertrags ist der Vergleich der Angebote besonders wichtig, da die Konditionen sehr unterschiedlich sind.
Seit Einführung der Studiengebühren sind die Zahlen der Studierenden rückläufig, da die jedes Semester fälligen Gebühren eine starke finanzielle Belastung darstellen. Um Engpässe zu überbrücken, bietet sich für so Manchen ein Studienkredit an.
Dieser weist ganz eigene Besonderheiten auf, denn er wurde speziell dem Studierenden gemäß entworfen:
Die Auszahlung des Studienkredits erfolgt nicht in Form einer einzigen Summe, sondern über zuvor vereinbarte monatliche Beträge. An diese sind keinerlei Beschränkungen hinsichtlich der Verwendung gebunden. Der Student kann damit seinen Lebensunterhalt finanzieren und ebenso sein Bafög zurückzahlen.
Nimmt man einen Kredit in Anspruch, kann man sich auch nur die Studiengebühren bezahlen lassen, die monatlichen Auszahlungen buchen oder eine Kombination aus beidem vereinbaren. Auch für Auslandssemester oder gar ein ganzes
Auslandsstudium gibt es spezielle Angebote.
Die Laufzeit des Kredits kann der Student frei wählen, jedoch zahlen die meisten Banken nur bis zu einer maximalen Dauer von zwölf Semestern; mitunter werden nur die Regelstudienzeit mit einem zusätzlichen Semester gefördert. Die Obergrenze für die monatlichen Zahlungen variiert von €300 (kfW) bis €1500 (Dresdner Bank).
Studienkredite können im Regelfall nur beim Erststudium in Anspruch genommen werden (wobei z.B. die Festo AG auch Promovierenden Kredite gewährt), zudem fordern manche Banken Leistungsnachweise ein, gewähren mitunter aber auch Nachlässe bei sehr gutem Abschluss.
Nach Erhalt der letzten monatlichen Auszahlung ist der Student nicht sofort zur Tilgung des Kredits verpflichtet. So wie die Zahlungsbeträge variieren auch die Karenzzeiten: 12 Monate bei der Deutschen Bank, beim Allgemeinen Bildungsfond bis zum ersten Einkommen.
Erwartungsgemäß herrscht auch bei der Verzinsung keine Einheitlichkeit, hier gilt es ganz besonders genau hinzuschauen, da es bei manchen Banken feste Prozentsätze gibt, während andere Kreditinstitute verschiedene Zinssätze abhängig von Beginn der Rückzahlungen und Abschluss anbieten.
Das Spektrum der Prozentsätze ist sehr breit: 0% beim Allgemeinen Bildungsfond, bei der Deutschen Bank in der Rückzahlungsphase hingegen 9%.
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28 Jan |
Günstige Girokonten und weitere Vorteile Geldanlage
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Der Student von heute ist der Verdiener von morgen, deshalb wollen Banken die Studierenden frühzeitig mit attraktiven Angeboten für sich gewinnen. Eine kostenlose EC-Karte gehört daher mittlerweile schon fast zum guten Ton.
Ein Girokonto ist zwar keine wirklich gute Variante, sein Geld möglichst produktiv anzulegen, aber Studenten können damit zumindest etwas Geld sparen und haben somit einen kleinen Vorteil den Verdienern gegenüber. Denn meistens bieten Banken spezielle Girokonten für Studenten ohne Kontoführungsgebühren an, zahlen dem Inhaber aber Guthabenzinsen.
Der ideale Weg, Geld anzusparen oder zu vermehren, ist das Girokonto für Studenten nicht. Wer sein Geld arbeiten lassen möchte, sollte zum Beispiel Finanzierungsschätze kaufen: Wertpapiere der Bundesrepublik Deutschland, die für ein oder zwei Jahre ausgegeben, aber nicht an der Börse gehandelt werden. Die Zinsen für Finanzierungsschätze liegen momentan bei etwa 3,5% und für Studenten fallen beim Kauf keine weiteren Gebühren an. Allerdings ist der kleinste Anlagebetrag bei €500 festgelegt und über die gesamte Laufzeit kann über das angelegte Geld nicht verfügt werden.
Nahezu jede Bank bietet günstige Konditionen speziell für Studenten an, angefangen bei der mittlerweile obligatorischen Befreiung von den Kontoführungsgebühren bis zur kostenlosen EC-Karte. Ein Vergleich der Angebote ist aber auf jeden Fall nicht nur empfehlenswert, sondern auch wichtig, denn die Banken knüpfen unterschiedliche Altersbegrenzungen an ihre Angebote: so gilt bei der Citibank der Studi-Nulltarif nur bis zum 30. Lebensjahr, bei der Comdirect hingegen das gesamte Studium über.
Während man als Student kaum noch irgendwo Gebühren für Girokonto und EC-Karte bezahlen muss, verhält es sich bei den optionalen Kreditkarten noch anders. Postbank und Deutsche Bank belassen ihre Kreditkarten nur für das erste Jahr gratis. Banken wie die Deutsche Kreditbank (DKB) und Comdirect verlangen hingegen auch nach längerer Laufzeit keine Gebühren.
Letztere können zusätzlich mit ihrer leichten Erreichbarkeit punkten. Für Studenten, denen Flexibilität und Mobilität wichtig sind, z.B. im Hinblick auf ein Auslandssemester, ist ein Konto bei der DKB besonders empfehlenswert: auch im Ausland ist das Abheben von Geld kostenfrei. Hierfür wird lediglich die VISA-Card benötigt, welche man bei Eröffnung des Kontos standardmäßig erhält. Comdirect und Citibank ermöglichen immerhin bundesweit kostenlosen Zugriff aufs Geld, auch an Automaten von Partnern der Cashgroup bzw. des Cashpools.
Man sieht: Studenten können bei vielen Banken von diversen Vorteilen und Vergünstigungen profitieren und sollten daher auf jeden Fall zu Beginn oder während des Studiums die Angebote vergleichen und ihren Studi-Bonus als Bankkunden nutzen.